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Endlich zuckerfrei, Fair Fashion Käufe & Hong Kong mit einer Freundin: Das war mein August 2018

Diese Zeile tippe ich auf meinem neuen Sofa von →Rolf Benz freistil – mein absolutes Lieblingsplätzchen. Wie konnte ich nur jahrelang ohne leben? Im Moment relaxe & lese, schreibe & esse, kurz lebe praktisch auf diesem Designerstück! Die Lieferung der Couch ist also definitiv ein Highlight des August. Und weil in einem Monat meistens weit mehr passiert, als die Lieferung eines Sofas, habe ich beschlossen, dieses neue Postformat einzuführen. Einerseits lese ich bei anderen Blogger*innen Aus- & Rückblicke wahnsinnig gerne (ich bin einfach ein neugieriger Mensch), anderseits verliere ich selber schnell den Überblick, was in den letzten paar Wochen passiert ist und so ein Rückblick ordnet für mich nochmals das Wichtigste.

Ausserdem habe ich ja Leser*innen mit verschiedenen Interessen: Einige wollen wissen, wie mein Leben als Flight Attendant so ist, andere sind mehr an meinen Erfahrungen und Erkenntnissen nachhaltiger zu leben interessiert. Dieser Post bedient und verbindet beide Aspekte – ein schier unmöglicher Spagat, den ich aber jeden Tag von Neuem mache und zu einem festen Teil meiner Persönlichkeit geworden.

Highlights beim Fliegen & in der Schweiz

Im August durfte ich zwei Destination mit guten Freundinnen entdecken. Einerseits →holte ich eine nach ihrer eineinhalbjährigen (!) Reise in NYC ab und wir erkundeten zusammen Brooklyn, anderseits besuchte ich eine andere Freundin bei ihrem Städtetrip nach Hong Kong. Wir machten Bars unsicher und entdeckten zusammen die kleine Insel Peng Chau. Beides unvergesslich tolle Layovers für mich!

Hong Kong Peng Chau

Hong Kong & Peng Chau

Wandern auf Peng Chau

Auf Peng Chau entkommt man ganz easy dem Tempo der Grossstadt. Einfach beim Central eine direkte Fähre nehmen und dem Historic Trail, welche die Insel wie eine Acht umrundet, folgen. Die Wanderung ist nur etwa 7 km lang, bei der Hitze, Luftfeuchtigkeit und aggressiven Mücken reicht das aber auch, um sich auf die erfrischende Dusche im Hotel zu freuen.

Ausserdem haben wir versucht, vegane Restaurants zu finden – gefunden haben wir einige, so richtig überzeugt hat uns aber keines. Da muss Hong Kong definitiv noch aufholen!

Locarno – Thun – Stockhorn – Vitznau

In der Schweiz bin ich fleissig zwischen meiner Heimat Thun, Bern und Zürich hin- und hergefahren. Ich liebe zwar Zugfahren und wünsche mir sehr, dass gerade zwischen den europäischen Grossstädten die Schnellzüge ausgebaut werden (Zürich-London direkt wär doch was!), aber das Fahren der gleichen Strecke reicht dann auch Mal, weshalb ich mich entschieden habe, meine Freitage im September vor allem in und um Zürich zu verbringen.

Stockhorn Wanderung

Hier gibt es mehr Fotos der pittoresken Wanderung auf dem Stockhorn.

Nichtsdestotrotz gab es in Thun und Umgebung einige Highlights für mich, Znacht mit und bei Freunden, ein köstliches und lustiges Abendessen im Lieblingsrestaurant in Thun, dem →Beau Rivage, mit der Familie und Brunch & Wanderung auf dem Stockhorn.

Aber auch sonst bin ich noch mehr oder weniger quer durch die Schweiz gefahren: Meine Cousine zeigte ihren märchenhaften Film «Honeygover Amog The Dogs» am Locarno Filmfestival und meine Mama ist nun offiziell Rentnerin, ein Lebensabschnitt, den wir im Kreise der engen Familie im edlen →Vitznauerhof am Vierwaldstättersee einläuteten.

Wer sich jetzt zu Recht fragt, wie ich mir das ständige Zugfahren in der Schweiz zahle (für alle Nicht-Schweizer*Innen: Ja, das Zugfahren kostet hier ein kleines Vermögen!), dem empfehle ich die Sparbillette auf der SBB-App zu nutzen. Mit etwas Planung findet man da echte Schnäppchen und zahlt oft nur die Hälfte oder noch weniger des ursprünglichen Preises.

Gekauft, gelesen, gesehen

Nebst dem Entdecken der Welt und der Schweiz vergrabe ich mich auch immer gerne in Bücher, kaufe mir mehr, als ich sollte und lerne gerne Neues mit spannenden Dokumentation.

Zwei Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe und weiterempfehle, sind:

Die hellen Tage von Zsuzsa Bánk ~ Ein wunder-wunderschönes Buch, in so einem zauberhaft-melancholischen Stil geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen kann und trotz erstaunlich wenig Plot ein langer Nachhall hinterlässt. Wer noch nicht hat: Unbedingt lesen!!

«Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück.»

Für immer zuckerfrei von Anastasia Zampounidis ~ Das Buch hat eine Freundin letzten Frühling gelesen und dann ihre Ernährung umgestellt. Ich wollte schon länger mehr über Zucker erfahren, das Buch beschreibt anschaulich und gut verständlich verschiedene Zusammenhänge, zeigt wie die Autorin selber zuckerfrei lebt und motiviert ohne Bevormundung, selber zu versuchen, weniger Zucker zu konsumieren.

Praktisch alle Fakten werden auch im Video «The Bitter Truth» thematisiert, mir gefällt der persönliche Stil von Zampounidis aber erstaunlich gut, darum empfehle ich diese leichte Lektüre zu einem schweren Thema. Ah, und bevor jemand fragt: Nein, ich habe (noch) nichts an meinem Essensverhalten geändert, denke aber, dass sich kleine Wechsel von selber einschleichen werden.

Deutsche Mode gekauft in Zürich

Dann habe ich auch (für meine Verhältnisse) viel geshoppt. Ich habe zwar keine minimalistische Garderobe, überlege mir den Kauf von neuer Kleidung aber gut und gehe meistens nicht sonderlich gerne shoppen. Eingezogen in meine Garderobe sind:

❤ Sportleggings von Patagonia  Baumwollleggings von Coop Naturaline ❤ Meshoberteil von Lanius (sale) Top von Lanius (sale) ❤ Kleid von Armed Angels ❤ Rucksack Cutie von Elephbo (PR-Sample, ich trug ihn in Hong Kong)

Fair Fashion im Vitznauerhof

Für den Lunch im Vitznauerhof trug ich das neue Shirt von Lanius.

Ich habe an jedem Teil wahnsinnige Freude. Fair Fashion zu kaufen ist wirklich so einfach und es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass ich mit meinem Kauf nicht zu Ausbeutung beitrage!

Zwei Dokumentationen fragen nach Gerechtigkeit

Statt Filme schaue ich viel lieber Dokumentation. Im August hat mich die Dokumentation «Spiel ohne Grenzen – die Lüge des fairen Handels» auf ARD am meisten bewegt und ein Muss für alle Schweizer*Innen ist «Die Affäre Meili – Whistleblower zwischen Moral und Milliarden». In dieser Dokumentation von SRF wird noch einmal aufgerollt, wie der Skandal der nachrichtenlosen Vermögen (Konten von KZ-Opfern auf Schweizer Banken) ans Licht kam, wie die Schweiz versucht hat, diese Krise zu meistern und was die Folgen für den Whistleblower Meili waren.

Jetzt meine Frage an dich: Gefällt dir das neue Postformat oder findest du es zu langweilig und selbstzentriert? 

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