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Wodka-Rhabarber-Cocktail mit SodaStream

Rhabarberschorle mit Wodka

Einfach gut: Wodka mit Rhabarberschorle

Heute ein Cocktail, dass eigentlich gar kein Rezept bräuchte. Damit du aber trotzdem motiviert bist, es auszuprobieren, hier eine ausführliche Anleitung, viele Bilder und ein paar Gedanken. Beginnen wir aber von vorne:

Weil eine meiner besten Freundinnen sich in einen Berliner verliebte und eine andere beschloss, ihren Master in der deutschen Hauptstadt zu machen, wurde Berlin eine der Städte, in denen ich in den letzten Jahren häufig anzutreffen war. Dies schreibe ich nicht, um zu beweisen, wie hip ich bin, sondern als Erklärung, wie ich diesen Drink überhaupt entdeckt habe. Und zwar fiel mir schon beim ersten Berliner Brunch die «Rhabarberschorle» neben O-Saft & Apfelschorle als möglichen Durstlöscher bei den grossen Frühstücken auf, welche es in Berlin ja bekanntlich in jedem anständigen Café bis 16 Uhr gibt. Als Rhabarberliebhaberin war ich natürlich neugierig, und nachdem mir meine in-Berlin-lebenden-Freundinnnen bestätigt hatten, dass die Schorle auch wirklich echt und nicht künstlich schmecke, bestellte ich sie mir und war sogleich hin und weg. In einer Bar entdeckte ich kurz darauf die Rhabarberschorle-Wodka-Variante. Sozusagen ein Wodka Cola in lecker und einfach perfekt für kurzweilige Abende & lange Nächte. 

Heute hat die Rhabarberschorle – wie so manchen Trend – auch die Schweiz erreicht und im Coop  kann man bspw. eine Biorhabarberschorle kaufen. Das habe ich natürlich auch ab und zu gemacht. Was mich aber störte, war, dass ich die Fläschchen nun mühsam nach Hause schleppen und danach auch wieder zur Recyclingsammelstelle bringen musste. Dass diese PET-Flaschen nicht nur für meine Faulheit, sondern auch für die Umwelt schädlich sind, versteht sich eigentlich von selbst. So kaufte ich die Schorle also primär, wenn ich unterwegs war und nur extrem selten, um sie zu Hause zu geniessen. 

Rhabarber Cocktail mit SodaStream

Sprudler Crystal mit eleganten Glasflaschen

Die Lösung für Faulheit & Gewissen heisst ganz klassisch →SodaStream. Schon als Kind lernte ich die Marke kennen, denn auch wenn meine Eltern keinen Sprudler hatten, erinnere ich mich an mindestens eine Handvoll Freunde und Verwandte, die dieses Wundermaschine zu Hause hatten und es zum Essen statt langweiligen Leitungswassers süssen Himbeersprudel oder andere Kreationen gab. Da sich mein Getränkegeschmack mit dem Erwachsenwerden langsam Weg von klebrigsüss hin zu prozentreich-klassisch entwickelte, vergass ich SodaStream und kam erst wieder in einer meiner WGs damit in Berührung, als eine Mitbewohnerin eine Maschine hatte, um damit ganz einfach selbst Sprudelwasser zu machen. Ohne fancy Zusätze oder komplizierte Rezepte, aber inkl. Restaurantfeeling zu Hause. 

Als ich dann vor Kurzem →von SodaStream eingeladen wurde, um Neuheiten zu entdecken, sagte ich sofort zu. Das Konzept, Leitungswasser in Sprudelwasser zu verwandeln und dadurch nicht nur den Rücken, sondern auch die Umwelt zu schonen, finde ich super! Dass mich die Neuheiten dann aber gleich so stark überzeugen würden, ahnte ich nicht. 

Neu lancierte SodaStream nämlich →vier Biosirups, damit die Kinder (und Erwachsenen) von heute eben statt künstlichen Himbeersprudel nachhaltigen und natürlichen Cassis-, Holunder-, Limetten- oder – und jetzt kommt’s! – Rhabarberschorlen geniessen können. Rhabarberschorle selfmade: Wie toll ist denn bitte das?

SodaStream sprudeln

Und so einfach funktioniert’s: Wasserflasche bis zur Markierung mit Leitungswasser fühlen, in die Maschine tun, dreimal auf den Knopf drücken und sich an frischem Sprudel erfreuen. Die ausführlichere Anleitung gibt es selbstverständlich mit der Maschine. Und klar, das erste Mal war ich noch etwas unsicher, aber kaum hat man es einmal gemacht, ist es ein Kinderspiel! Das Sprudelwasser gewinnt durch die Sirups an Vielfalt und man kann es so für tausend Sachen nutzen. Wie beispielsweise dieses Cocktail.

Da der Drink so einfach gemacht ist, kannst du dir die Zeit nehmen und dem Glas einen chicen Zuckerrand verpassen. Dazu gibst du etwas Sirup in ein Unterteller und in ein anderes etwas Zucker. Nun ziehst du den Glasrand zuerst durch den Sirup und anschliessend durch den Zucker. Schon sieht dein Glas aus wie in einer chicen Bar!

Sirup Zucker Rand

Zuckerrand

Rhabarberschorle mit Wodka MIx It

Für den Drink füllst du nun ca. zwei Fingerbreit Rhabarbersirup ins Glas, gibst ca. 4 cl Wodka (mein Favorit ist →der russische «Beluga»: Durch die gute Qualität verursacht er keine Kopfschmerzen und die elegante Flasche mit dem Stör verschönert jede Homebar) dazu und füllst das Glas mit Sprudelwasser auf. Je nach Geschmack gibst du noch Eiswürfel oder etwas frische Minze dazu.

Et voilà, fertig ist dieser erfrischende Drink – perfekt für schöne Frühlingsabende oder zur Einstimmung für eine lange Nacht in der Stadt.

Wodka Rhabarberschorle

Cheers!

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