Lebensart

Verändere dich und die Welt mit 3 einfachen Vorsätzen!

Gesund & glückliche leben: einfache Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Nach drei Fress- äh Festtagen ist es nur noch ein Katzensprung bis Silvester und damit der Moment der grossen Vorsätze. 2017 soll schliesslich alles anders werden. Oder zumindest gesünder. Und nachhaltiger. Und überhaupt werde ich und du zu Supermenschen, die die Welt retten!! Ja, schön wärs. Doch die Welt und unser Leben können wir wirklich ändern, wenn auch eher mit kleinen Schritten statt grossen Gesten.

Und auch wenn die Ideen meistens «Keine … mehr» sind, gewinnen wir mehr, als wir aufgeben. Mit diesem Perspektivenwechsel auf das Positive verändern wir Gewohnheiten einfacher und langfristig. Also, lasst uns 2017 alle zu Supermenschen werden :)

Kein Lästern mehr

Ein Gedanke, der schön und einfach tönt, in Wirklichkeit aber hart umzusetzen ist. Du nervst dich ab dem Gejammer deiner Kollegin? Dann versuche das nächste Mal, konstruktive Vorschläge zu bringen, anstatt dich im Nachhinein über das uninspirierende Gespräch zu beklagen.

Schlecht über die Neue deines Ex zu reden gibt dir ein gutes Gefühl? Finde dich damit ab, dass es für euch keine Zukunft mehr gibt und konzentriere dich stattdessen auf dich und deine Bedürfnisse und versuche das Glück den anderen zu gönnen.

Positive Energie statt Lästern

…stattdessen gute Energie

Wenn du lästerst, schadest du nicht nur der Person, um die es geht, sondern auch dir selber. Es bringt negativ Energie in dein Leben. Ich weiss selber, dass das Aufhören schwieriger ist, als man meint. Aber nur weil wir ab und zu in alte Muster fallen bedeutet das noch lange nicht, dass wir es nicht versuchen und erstreben sollten! Am Ende gewinnst du nicht nur mehr Ruhe und Zufriedenheit in deinem Leben, sondern machst die Welt zumindest im Kleinen zu einem besseren Ort!

Keine Reste mehr

Beziehungsweise kein Vergessen der Resten. Foodwaste ist eine der grössten Sünden unserer Gesellschaft. Und nicht nur aus ethischen Gründen, weil irgendwo kleine Kinder verhungern, sondern auch weil für die Nahrungsmittelproduktion endliche Ressourcen gebraucht werden.

Doch was kann und soll ich mit Resten machen?

  • Gekochte Gerichte können eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.
  • Bei grossen Mengen kann man den Gästen auch Essen für Nachhause anbieten.
  • Aus altem Gemüse lässt sich fast immer ein Curry machen.
  • Alte Früchte sind in einem Smoothie köstlich.
  • Wein, der übrig geblieben ist, lässt sich super zum Kochen verwenden.

Weitere Tipps, um den Foodwaste zu reduzieren:

  • Mit einem eigenen Kräutergarten gibt es keine austrocknenden, schlampenden Zweige mehr. Wie du einen Indoor-Pflanzengarten auch im Winter easy & kostengünstig anpflanzen kannst, erfährst du bei Ikea:→Teil 1 & →Teil 2.
  • Neue Produkt im Küchenschrank und Kühlschrank immer hinter die alten Produkte stellen
  • Kreativ(er) kochen: dir fehlt eine Zutat für dein Lieblingsgericht? Versuche es durch etwas zu ersetzen, dass noch da ist, statt was neues zu kaufen.
  • Um Foodwaste gar nicht erst entstehen zu lassen, kann eine wöchentliche/monatliche Menüplanung und eine gute Übersicht über Vorräte helfen.

Ein eigener Kräutergarten ziehen

…stattdessen mehr Geld

Wer konsequent auf Foodwaste verzichtet, spart eine Menge Geld! Wenn das – nebst allen ethischen und ökologischen Gründen – keine Motivation ist, musst du dir vielleicht überlegen, was du im Leben überhaupt erreichen willst und was für ein Mensch du sein möchtest.

Keine Ressourcenverschwendung mehr

Zuhause und im Alltag kannst du mit kleinen Tricks und Änderungen viel bewirken:

  • Wechsle kaputte Lampenbirnen durch umweltbewusste Sparlampen aus.
  • Versuche mit etwas weniger Wärme auszukommen, heize weniger und zieh dir dafür schöne Kuschelpullover an.
  • Überlege dir gut, ob du Neues wirklich brauchst: Kannst du das alte Möbel neu streichen oder das Kleid umnähen statt was anderes zu kaufen?
  • Spende und Recycle statt wegzuwerfen. Vererbe Nichtgebrauchtes an Freunde, Familie oder gib es dem Brockenhaus.
  • Trage Sorge zu den Dingen die du hast. Dadurch machen sie dir lange Freude und du musst nicht ständig was neues kaufen.
  • Nutze die Bibliothek statt Bücher zu kaufen. Oder kaufe Bücher gebraucht und gib sie nach dem Lesen weiter.
  • Nimm eine Tragtasche zum Einkaufen mit, damit du nicht ständig irgendwelche Plastiktaschen brauchst.
  • Sag auch mal «Nein». Nur weil etwas gratis oder gut gemeint ist, muss es nicht zwangsläufig zu und in dein Leben passen.
  • Informiere dich! Es gibt die Zero-Waste-Bewegung und auch wenn ich dies nie erreichen werde, gibt es doch Inspiration und Ideen für den eigenen Alltag. Ganz toll: →das Blog von Shia!

…stattdessen mehr Ordnung

Ich habe es selber gemerkt: habe ich weniger Dinge ist es viel einfacher, Ordnung zu halten. Auch wenn ich keinem engmaschigen Minimalismus folge, lebe ich nach einigen dieser Grundsätze und finde es wunderbar, wie viel Zeit ich beim Aufräumen und Putzen spare! So habe ich beispielsweise mein Recyclingsystem mit den →Filur von Ikea praktisch organisiert und spare so nicht nur Ressourcen sondern auch meine Nerven. Weniger Dinge machen mich freier und lassen mir Platz für Ideen. Deshalb überlege ich mir in der Zwischenzeit genau, was ich will und evaluiere gerade bei grösseren Investitionen und Änderungen, ob und was sich lohnt und mir wirklich einen Mehrwert bringt.

Welche Änderungen hast du gemacht oder die vorgenommen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Und was haltest du von meinen Vorschlägen?

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