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Vegan Backen für Anfänger

Ich liiiiebe es ja zu backen und damit meine Figur in etwa so bleibt, wie sie ist, kommen oft die Arbeitskollegen und Freunde in der Genuss meiner veganen Muffins. Bitte was? Vegan backen? Ist dies nicht unsäglich kompliziert? Und wozu das Ganze überhaupt? Und sind die überhaupt fein?

Vegan Backen für Anfänger

 

Warum ich Zuhause auf eine Tierprodukt-reduzierte Ernährung achte, habe ich →hier schon mal erläutert. Und natürlich ist nicht jeder Kuchen gleichleicht „veganisierbar“ – wie man zum Beispiel eine Baisertorte vegan hinbekommt ist mir schleierhaft. Und egal. Ich bin nicht für unnatürliche Ersatzprodukte und wenn es eben Eischnee sein muss, dann braucht‘s das halt. Doch in vielen Rezepten lassen sich Ei, Butter und Milch kinderleicht ersetzen und die Zutaten so einsetzten, dass der Geschmack der Backwaren oft sogar noch leckerer oder variierter wird.

Hier deshalb eine kleine Auflistung der Ersatzprodukte und dazu ein feines Schoggi-Bananen-Muffin Rezept. Enjoy!

Butter lässt sich entweder durch Margarine (Achtung, nicht jede Margarine ist frei von Tierprodukten) oder – ganz natürlich – durch Kokosnussfett ersetzen.

Statt ein Ei verwende ich lieber eine halbe, zerdrückte Banane oder 60 Apfelmus. Es geht aber auch mit Pflanzenöl, extravagant ist Nussöl, exotisch Kokosnussöl und geschmacksneutral Sonnenblumenöl. Ein Esslöffel Öl + zwei Teelöffel Backpulver + zwei Esslöffel Wasser ersetzen ein Ei.

Für Milch nehme ich ganz einfach Pflanzenmilch, Reismilch passt mit ihrer natürlichen Süsse und dem dezenten Geschmack zu praktisch allen Backwaren. Die leckere Mandelmilch kann Backwaren auch einen besonderen Gout geben.

Und wie soll das nun gehen? Ich zeige es euch Anhand meines „Grundrezepts“ das ich seit Jahren für schnelle, unkomplizierte Muffins benutze und immer mal wieder abwandle. Meine geliebten →Kaffeemuffins.

Für einen exotischere Variante ersetzte ich die Butter 1:1 mit Kokosfett und ersetzte die zwei Eier durch ein grob zerdrückte Banane. Um das Ganze schockoladiger zu machen hackte ich eine Tafel schwarze Schoggi klein (die sind meistens eh Milchfrei, einfach schnell auf der Zutatenliste nachgucken) und mischte diese noch drunter.

Et voilà, schon hat man wirklich feine Muffins die auch Nicht-Veganer und Nicht-Vegetarier super schmecken. Der Beweis lieferten meinen Arbeitskollegen: alle Muffen wurden ratzfatz verputzt und das von echten Fleischtigern und Burgerfreaks.

vegane_muffins

 

In Zukunft möchte ich Zucker auch gerne durch Stevia oder sonstige, gesündere Alternativen ersetzen, hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht? Und wer ist auch so backsüchtig wie ich?

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