Reisen Schweiz Tessin

Tagesausflug ins Tessin: Die Sonnenstube der Schweiz entdecken

Der Sonne entgegen ☉ #switzerlandwonderland

Ein von Kristina, a-cocktail-a-day.com (@kristina_roder) gepostetes Foto am

Ein Tag im Tessin ist wie Ferien und das nicht nur, weil es hier auf der Nordseite der Alpen gerade grau-weiss-kalt und unter sonnig-blau-warm ist, sondern auch, weil man im Tessin eine andere Kultur erlebt, man gemütlich Palmen gesäumte Wege entlang spaziert und feine Gerichte mit edlen Weinen geniesst. Dank dem neuen Gotthard-Tunnel (und meinem Umzug nach Zürich) ist die Zugfahrt nach Bellinzona nun noch kürzer und ich habe mir fest vorgenommen, zukünftig öfters die Sonnenstube der Schweiz zu besuchen. Bis Ende Februar gibt es von der Migros und der SBB übrigens ein →super Angebot um zu einem Schnäppchenpreis ins Ticino zu fahren – ein weiterer Grund also, den Winter mal kurz hinter sich zu lassen und die spärlichen Italienischkenntnissen auszupacken!

Erster Halt: Bellinzona

Um den Tag voll auszunutzen und sich wirklich wie in den Ferien zu fühlen, machten sie und ich, was wir immer machen: absolut planlos losziehen. Bei Kaffee und Gipfeli im Zug beschlossen wir, dass Bellinzona unser erster Halt sein sollte. Zu meiner Schande war ich bis dahin nämlich noch nie im Tessiner Hauptort und habe – wie ich schnell festgestellt habe – wirklich was verpasst. Überwacht von imposanten Burgen strahlt die Stadt norditalienischen Charme aus und ein malerisches, stolzes Haus reiht sich ans nächste. Was die Autoren des lonly planet Schweiz mit «[…] hat sich Bellinzona einen erstaunlich schlichten Charakter bewahrt» gemeint haben, ist mir schleierhaft. Die Stadt ist wunderschön und ich freue mich bereits auf den nächsten Besuch!

Tagesausflug nach Bellinzona, Tessin

Die Burgen von Bellinzona, Tessin

Bellinzona: Aussicht geniessen

Um die Aussicht zu geniessen und besuchten wir die Castelgrande. Das Burgentrio von Bellinzona gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. 

Von Tenero zu Fuss nach Locarno

Nach einem letzten caffè, welches aufgrund eines verpassten Zuges von einem Prosecco gefolgt wurde, fuhren wir mit dem Regionalzug nach Tenero, um von dort aus am Ufer des Lago Maggiore nach Locarno zu spazieren. Dabei tankten wir Sonne und malten uns aus, wie wir, wenn wir pensioniert und reich sein würden, eine der schönen Villen mit Pergola und Wandmalereien kauften, um den Lebensabend noch einmal richtig zu geniessen! Ein übrigens nicht allzu absurder Gedanke (o. k., das mit dem reich werden vielleicht), aber zahlreiche Deutschschweizer haben im Ticino eine Zweitwohnung und ziehen irgendwann ganz dahin.

Tenero am Lago Maggiore, Tessin

Uferweg am Lago Maggiore von Tenero nach Locarno, Tessin

Uferweg am Lago Maggiore, Tessin

Antipasti in Ascona

Von Locarno aus nahmen wir den Bus für die kurze Fahrt nach Ascona. Das malerische Städtchen ist der Lieblingsort vieler Gutbetuchten und so reihen sich schöne Boutiquen neben edle Restaurants. Im Sommer ist der Boulevard ein einziges Sehen-Und-Gesehen-Werden, doch jetzt im Winter war Ascona praktisch ausgestorben. Wir nutzen die Ruhe für feine Antipasti und Prosecco und machten uns dann mit dem Eindunklen auf den Weg zurück nach Locarno, wo wir nach einigem Herumirren ein sympathisches Restaurant fürs Abendessen fanden. Zum Essen genossen wir selbstverständlich einen Merlot aus der Region: Den →Tre Corti, welchen ich nur wärmsten weiterempfehlen kann!

Antipasti in Ascona, Tessin

Bootsteg in Ascona, Tessin

Auf der Zugfahrt zurück waren wir happy und vollgegessen, der Tag war inspirierend und dank den unterschiedlichen Orten kamen uns die paar Stunden Süden wir Miniferien vor!

1 Comment

  • Reply
    Kiss & Make-up
    26. Januar 2017 at 12:30

    I was there last September and I loved every second of it, it’s just SO beautiful there! Seeing this takes me back :-)

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    not all those who wander are lost