Flores Indonesien Reisen

17 Inseln und hundert Flughunde

17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Angekommen in Riung, sind wir erstmals festgesessen. Es regnete untypisch für diese Jahreszeit nämlich einfach ein paar Tage durch. Dank unserem schönen →Bungalow  und dem leckeren Essen (hier habe ich sie gegessen, die weltbesten Auberginen!) und der inselweit berühmter Band vom Café de Mar verbrachten wir die Tage mit guter Unterhaltung.

Trotzdem war die Freude gross, als wir endlich zum Ausflug in den →«Riung 17 Islands»-Nationalpark aufbrachen. Beim Schnorcheln in den berühmten Korallengärten vergassen wir die Welt und liessen uns von den farbigen Korallen, unzähligen Schmetterlingsfischen, knallblauen und lila Muscheln, Nemo-Familien, einem Baby-Kugelfisch und Seesterne in Blau, Weiss und Orange verzaubern. Anschliessend lockte ein weisser Strand zum Erholen…

Seestern, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Wir blieben aber nicht nur kurz zum Durchatmen am Strand, sondern campierten auf dieser kleinen Insel. Der Sonnenuntergang war – wie irgendwie jeden Abend in Indonesien – spektakulär und am Nachthimmel standen tausende Sterne. Auch die Milchstrasse war eindrücklich, doch leider konnte ich sie, wie auch die Sterne, aufgrund meiner mangelnden Fotografierkenntnisse nicht festhalten. Aber ja, stell‘ dir einfach einen funkelnden Nachthimmel mit Milchstrasse und Vollmond vor, dann weisst du etwa, wie klein und glücklich wir und in jener Nacht gefühlt haben.

Sonnenuntergang, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Abendstimmung, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Sternenhimmel, Flores, Indonesien

Übrigens war das Übernachten wegen den ständigen Angriffen der Mücken etwas weniger friedlich als gedacht. Dafür wurden wir am nächsten Tag mit einem noch klareren Meer und einem einsamen Strand belohnt. Die Strändchen der Insel waren wirklich traumhaft, was aber sehr schade ist, ist dass halt schon viel und überall Abfall rumliegt und viele Dinge einfach nicht im Stand gehalten werden (wie beispielsweise Sonnenschirme, deren Strohdächer langsam vor sich hin rotten). Aber so ist es halt im Leben, nichts ist zu 100% perfekt und das hier kam der Perfektion doch schon sehr, sehr nahe.

17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Blumen, Flores, Indonesien

17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Mit dem Boot fuhren wir am nächsten Tag noch zu einer weiteren, von Mangroven gesäumten Insel. Das Betreten ist aufgrund des Naturschutzes zwar untersagt, trotzdem konnten wir die grossen Flughunde mit dem flauschigen roten Kragen von Nahe sehen. Trotz ihres stolzen Auftretens und dem fuchsähnlichen Gesicht sind sie Vegetarier und somit für Mensch wie Tier ungefährlich.

Flughunde, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Flughunde, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Flughunde, 17 Islands Marine Park, Riung, Flores, Indonesien

Die Tiere sind echt beeindruckend und als sie aufflogen, fühlte ich mich in eine filmische Untergangsszene hineinversetzt. Passend zu dieser Szene ging es am nächsten Tag weiter bis ans Ende der Welt. Doch dazu ein andermal mehr!

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