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Fair Fashion für den Sommer – die 5 Must-haves

Nur weil ich jetzt bewusster einkaufe, will ich kein Vermögen für faire Kleidung ausgeben. Natürlich hätte ich Spass an einigen Stücken von Stella McCartney oder Edun, aber meine Lebensfreude hat ehrlich gesagt mehr mit anderen Freiheiten zu tun, weshalb ich mich lieber nach preiswerterer nachhaltiger Mode umschaue.

Fair Fashion für den Sommer – 5 Must-haves

Was braucht es überhaupt alles, für eine Sommergarderobe, die ein abenteuerliches Leben mitmacht und niemanden schadet? Erstaunlicherweise sehr wenig! Hier deshalb meine 5 Must-haves:

Jeansshorts

Das die Produktion von Jeans Unmengen am Wasser braucht, schaue ich immer wieder, ob ich nicht ein paar Jeans (egal ob kurz oder lang) Second Hand finde. Sind sie lang, können sie ganz einfach auf der gewünschten Länge abgeschnitten werde. In Málaga habe ich sogar fast zugeschlagen, kurze Levi’s in einer hellen Waschung mit super Sitz. Leider hatte dieses Paar aber Flecken, die mich störten. Mit etwas mehr Suchausdauer als ich (da ich noch genug Shorts habe, habe ich überhaupt keinen Druck, was zu finden) findet man Second Hand aber ganz sicher passende Jeans(short).

Bikini

Ein Sommer ohne Schwimmen wäre für mich unmöglich. Eines der meist getragenen Stücke von mir ist folglich der Bikini. Da meines etwas ausgeleiert ist und mir bereits Freundinnen gesagt haben, dass ich dringend ein Neues brauche, habe ich mich etwas zähneknirschend auf die Suche gemacht. Zähneknirschend deshalb, weil mir Bikinikaufen generell keinen Spass macht. Schon gar nicht, wenn meine Wahlfreiheit durch den Anspruch nach Nachhaltigkeit und meinen Körper extrem eingeschränkt ist. Ich meine, ich bin nicht fett und auch keine Pamela Anderson, aber mehr als ein B-Körbchen habe ich trotzdem. Meine Recherche ergab, dass genau ein (!!!) Hersteller übrig blieb. Tollerweise ist aber bereits die Hälfte der Kollektion nicht mehr erhältlich. Ich musste also auch beim Muster Kompromisse eingehen. Das →Bikini von Patagonia ist zwar noch nicht angekommen, aber ich hoffe, es passt alles. Zumindest ethisch habe ich richtig gewählt…

Sommerkleidchen

Ich liebe liebe liebe Sommerkleider! Sie sind pflegeleicht, passen an den Strand und in die Bar gleichermassen. Der Koffer ist nie so schnell gepackt und leicht zu tragen wie im Sommer, wo zwei Kleidchen und ein paar Schuhe fürs ganze Layover reichen. Sommerkleidchen aus Biobaumwolle finden sich vielerorts, online →beispielsweise hier. Suche ich nach fair Fahion online, gucke ich mir nicht nur das Material sondern auch die allgemeinen Ansprüche an Nachhaltigkeit an, die der Shop/das Label hat. Darum kaufe ich nicht mehr bei H&M, auch nicht die Consious Collection – würde H&M nämlich was anderes als Marketing an Nachhaltigkeit finden, würden sie anders agieren. Mehr ins →Detail dazu ist DariaDaria gegangen.

Fair Fashion für blaue Stunden

Kleid: Peter Hahn Green Cotton – Bikini: Patagonia – Schuhe: Slowers – Brille: VIU

Sonnenbrille

Eine neue Sonnenbrille wurde leider nötig, als mein Modell von Gucci kaputt ging. Ich habe zwar noch die blaue von Adidas, aber die ist mehr je nach Outfit einfach zu sportlich. Das Finden einer passenden Brille war zum Glück ein Kinderspiel. Das junge & erfolgreiche Schweizer Label VIU produziert nachhaltig und mit ökologischen Materialien in Italien. Die Beratung im Flagship-Store im Limmatquai war auch 1 A, sodass ich mich nach kürzester Zeit für →dieses Modell entschieden habe.

Sommerschuhe

Sommerschuhe habe ich zwar noch genug, aber ein paar Gedanken habe ich mir dazu trotzdem bereits gemacht. Wirklich schöne, nachhaltige Flipflops habe ich leider noch nicht gefunden – wenn da wer was kennt, würde ich mich sehr über Labels oder Links freuen! – aber dafür bin ich von den hübschen →Espadrilles von Slowers begeistert. Wahrscheinlich werde ich mir im Laufe des Sommers oder spätestens nächstes Jahr ein Paar bestellen.

Fair Fashion ist also bis auf Badekleidung gar nicht mehr schwierig zu finden. Es braucht vielleicht etwas mehr Aufwand beim Suchen, aber das finde ich spannend und schlussendlich wird man nicht nur mit einem hübschen Outfit belohnt, sondern einem Stück, das einen & die Welt glücklich macht!

1 Comment

  • Reply
    Windmeer
    11. August 2017 at 23:21

    Das Thema nachhaltige und faire Kleidung bereitet mir auch Probleme. Das ist leider sehr undurchsichtig. Ich hoffe, dass sich da in den nächsten Jahren noch viel tun wird und freue mich, wenn du weiterhin nachhaltige Labels vorstellst.

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    not all those who wander are lost