Lebensart Selbstliebe

Dein Weg zum Glück: 10 Schritte zu mehr Selbstliebe

10 Schritte zu mehr Selbstliebe

Seit Längerem mache ich mir Gedanken zur Lebensgestaltung, zu Vorstellungen die ich an mich und meinen Alltag habe, Wünsche, die ich mir erfüllen will aber auch Erwartungen, welche das Umfeld stellt. Ich denke, das geht vielen von euch ähnlich; in Zeiten der unbeschränkten Möglichkeiten & des Überflusses scheint das Glück nicht mehr offensichtlich. Und während sich bestimmt wieder viele von euch Vorsätze fürs neue Jahr genommen habe, teile ich mit euch lieber das Geheimnis zum wahren Glück: Selbstliebe.

Es gibt eine Person im Leben, mit der man das Leben von ersten Atemzug bis zum Tod verbringt, die blutete wenn man sich schneidet und lacht wenn man fröhlich ist: du selbst. Heute wird uns in den Medien leider oft gezeigt, wie hässlich man doch ist, wenn man nicht so oder so aussieht, wie langweilig man ist, wenn man nicht mindestens einmal im Leben eine Weltreise oder Bungee-Jumping gemacht hat, wie konservativ wenn man treu lebt und wie schlampig wenn man experimentierfreudig ist. Und ohne dieses und jenes ist man eh uncool und überhaupt, wer nicht ein Leben wie Victoria Beckham, Madame Klum oder Angelina Jolie führt hat es zu nichts gebracht…

Dabei ist jeder Mensch voller Qualitäten aber auch Schwächen. Akzeptiere es und steh dazu. Kleine Macken sind sympathisch, an grossen kann man Arbeiten. Jede/r reagiert mal zu stark oder zu feige, macht Fehleinschätzungen und hat Pickel – das macht uns menschlich & liebenswert. Viel wichtiger als das Arbeiten an diesen kleinen Punkten ist die Konzentration auf seine Stärke und seine inneren Bedürfnissen. Doch wie schafft man das? Zum Jahresanfang teile ich euch deshalb die zehn Punkte zu mehr Selbstliebe:

1. Fernseher aus!

Ein radikaler aber wirksamer Schritt. Seine liebsten Serien schaut man auf DVD oder online, ohne Werbeunterbrechung und ohne schlechtes Gewissen. TV-Konsum sollte bewusst & ausgewählt geschehen – dann kann er helfen zu entspannen oder zu bilden. Jeden Abend Klatschformate und tausend Werbeblöcke sind aber mehr als kontraproduktiv für ein gutes Selbstwertgefühl! Einerseits bekommt man ein falsches Realitätsbild und anderseits auch das beklemmende Gefühl der Zeitverschwendung.

2.Dein Körper ist dein Tempel.

Ja, immer das gleiche Blabla, mag man jetzt denken. Aber auch deine Speckröllchen gehören dir, sind nur das Resultat von viel Genuss und nichts Böses!! Nach dem Duschen seinen Körper mit einer pflegenden & duftigen Bodylotion einzucremen, ein feines Parfum zu benutzen und sich beim Schminken & Frisieren die Zeit zu lassen, die man will: dieses tägliche Verwöhnen sollte nichts Besonderes, sondern Normalität sein.

3. Essen ohne Reue.

Wer aufhört Kalorien zu zählen, nicht gleich nach jedem Dessert zur Waage rennt, sich nichts verbietet und jeden Bissen geniesst hat nicht nur weniger Frust – der sich schnell in Fressattacken oder ungesundem Diätversuchen manifestiert – sondern ernährt sich automatisch gesünder. Ich habe Freunde (und war früher auch so), die das Essen als Belohnung oder Bestrafung einsetzen, ein Schoggistängeli nach dem gesunden Znacht, eine Woche nur Gemüse nach der Weihnachtszeit etc. Dabei weiss der Körper am besten, was er wann braucht und dementsprechend sollte man essen & geniessen.

4. Bewegung muss sein.

Aber man muss sich nicht tot-trainieren. In der Mittagspause ein Spaziergang an der frischen Luft, sich im Winter im Schwimmbad richtig aufwärmen, die Berge und Hügeln erwandern oder mit dem Velo erfahren: normale Bewegung hebt Laune & Körpergefühl. Und wenn es Spass macht, will man wieder gehen. Also: überlege dir, welcher Art Bewegung dir Spass macht/machen könntet, probiere es aus und schaue dann, ob es gefällt. Sport nur zu machen, weil er besonders viele Kalorien verbrennt oder die neue In-Sportart ist, macht in meinen Augen nicht viel Sinn. Jahrelang hat mich das schlechte Gewissen gequält, weil ich nicht regelmässig Jogge, wo es doch nur 30 Minuten dauert, so gut für Körper & Geist sein soll und man kaum Equipment braucht. Dann habe ich mir überlegt: was macht mir Spass? Schon als Kind liebte ich das Wasser, also habe ich es ausprobiert et voilà: Durchhalten während des Schwimmens fällt mir gar nicht schwer und ich freue mich jedes Mal aufs Training & vermisse es richtig, wenn ich länger nicht gehe. Nie hätte ich gedacht, dass einmal über eine Sportart sagen könnte… Und ich bin mir sicher, dass jede/r eine positive Sportart findet!

5. Schreibe eine Liste mit deinen charakterlichen Stärken, deinen Talenten & deinen Schwächen.

Egal ob ordentlich nummeriert oder ein wildes Mindmap: schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt. Dann suche dir eine Schwäche aus, an der du wirklich arbeiten willst. Und drei Stärken, die du fördern möchtest. Dass können auch Sachen sein, an denen du schon arbeitest, oder Dinge, denen du schon zu lange keine Beachtung mehr geschenkt hast. Überlege dir zu allen einen Plan, wie du sie fördern möchtest und mache am gleichen Tag bereits einen ersten Schritt in diese Richtung/en.

6. Überlege dir, was du schon immer einmal machen oder können wolltest.

Du kannst einige Dinge planen & bald umzusetzen, andere mit ruhigen Gewissen auf später verschieben. Wichtig ist, dass du dir deine persönlichen Ziele & Herausforderungen setzt, damit dir nicht langweilig wird und dein Leben unverwechselbar bleibt.

7. Ein unterstützendes Umfeld

…ist in guten Zeiten ein ‚Funfaktor,‘ etwas, was schöne Tage perfekt und einfache Momente unvergesslich macht. In schlechten Zeiten ist ein gutes Umfeld ein Auffangnetz, die starke Stütze und oft der einzige Lichtblick. Pflege also Familie und Freundschaften ohne an kurzfristigen Nutzen zu denke und gib, ohne gleich eine Gegenleistung zu erwarten. Wenn die Beziehungspflege aber länger nur einseitig läuft oder du nach Treffen mit Freunden negative Gefühle hast, überlege dir, ob du diese Freundschaften weiter pflegen möchtest. Handle nicht pberstürzt, aber melde dich beispielsweise weniger und schaue, wie es dir dabei geht? Erleichtert? Oder vermisst du diese Person und dir ist der Mehraufwand wert? Unterhalte aber nie Freundschaften, nur weil du denkst, du musst. Dies sind nie die Freunden, auf die man zählen kann und will.

8. Gefällt dir dein Job, deine tägliche Arbeit?

Überlege dir, was du machen würdest, wenn Geld keine Rolle spielte. Suche eine Tätigkeit, die dem entspricht und plane – wenn es denn sein muss – lieber mit einem kleinen Budget als mit viel Geld. Geld, verdient mit einem Job, den man hasst, hat keinen Wert, da man Glück nicht kaufen kann! Bei Unsicherheiten empfehle ich, Gespräche mit Freunden und Familien, Berufsberatern und dem Chef zu suchen. Nichts ist frustrierender und nutzloser als jeden Tag 8 Stunden totzuschlagen und sich verkümmern zu lassen.

9. Überdenke deine Wohnsituation.

Bist du glücklich, dass du alleine / in einer WG / mit Familie / dem Partner wohnst? Wenn nein: sofort ändern und mit den Menschen zusammen ziehen, mit denen du eine Wohnung teilen willst. Wer lieber alleine wohnt, sollte das geniessen und sich nicht zu einer gemeinsamen Wohnung drängen lassen. Gefällt dir deine Einrichtung und ist diese praktisch? Optimiere ein bisschen, stelle um oder ändere die Farben. Wer sich Daheim richtig wohl fühlt kann abschalten und sich gehen lassen und wieder richtig Energie für sein tolles Leben tanken!

10.Wenn ein Tag wirklich beschissen ist, dann heule und fluche, iss Schokolade oder gehe Kickboxen, verkrieche dich unter der Bettdecke und bemitleide dich selber.

Am nächsten Tag sollte aber wieder dir Sonne scheinen und deprimierte Tage sollten nur sehr selten auftreten. Bleibt eine negative Grundstimmung, sollte man die analysieren und versuchen zu ändern, ggf. auch mit Hilfe eines Spezialisten. Nichts ist trauriger als das Leben frustriert zu verpassen…

Welche Gedanken habt ihr euch zu eurer Lebensgestaltung gemacht? Seid ihr glücklich? Was fehlt euch zum Glück, was wollt ihr ändern & was hindert euch daran? Macht euch Gedanken, nutzt die träge Winterzeit für kleine Veränderungen. Macht aber bitte NIE NIE NIE jemand anderes für euer (Un)Glück verantwortlich!!!

5 Comments

  • Reply
    ROLE.
    1. Januar 2014 at 17:25

    Danke für die tollen Tipps :)

  • Reply
    T.
    1. Januar 2014 at 21:58

    Ein sehr passender Post für den 1. Janua!. Schon seltsam, wie uns der Jahresanfang jedes Mal wieder mit Tatendrang erfüllt. Ich habe mir diesmal vorgenommen, einen Monat lang auf Schokolade zu verzichten und nicht immer auf dem Sofa einzuschlafen, sondern sofort ins Bett zu gehen.

  • Reply
    T.
    1. Januar 2014 at 21:59

    Januarrrrrrrrrr

  • Reply
    kissandmakeupsbeautyblog.com
    2. Januar 2014 at 10:12

    These was very inspirational and motivational. I am going to try to follow these guidelines. We only have one life, and we have to live it to the fullest and be the best person we can be. Happy New Year!

  • Reply
    Anonymous
    2. Januar 2014 at 16:23

    I liked 9 & 10…. Hate my living situation at the moment and I will make a difference!

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    not all those who wander are lost