Bern Reisen Schweiz

BERN, I WILL ALWAYS LOVE YOU!

Letzte Woche erst habe →ich geschrieben, dass ich vom schönen Bern ins grosse Zürich ziehen will. Und jetzt soll ein Post folgen, der die Vorzüge meines Heimatkantons anpreist. Geht’s noch?! Das passt doch nicht zusammen? Oh doch, denn dies ist mein Abschiedspost an Bern, eine Ode, an die schönste Region der Schweiz!

Thun, Stadt →via

Im Städtchen Thun bin ich gross geworden. Zwischen der türkisfarbenen Aare, dem Zähringerschloss, dem wunderbaren See und den Schneebergen. Alles wunderbare Vorzüge, aber Thun bietet noch mehr. Als einzige deutschsprachige Stadt hat Thun eine Art Piazza, wo sich alle treffen, egal ob jung, ob alt, ob Büetzer oder Akademiker. Dieser Piazza wird von Insidern Mühli genannt. Und das ist ein guter Grund, den Kanton Bern zu lieben. Dort sitzen, das Rauschen der Aare im Hintergrund, das Geschwätz der halben Stadt rundherum und einen leckeren, bezahlbaren Cocktail (ja, für 12.- sFr gibt’s den besten Caipiretto im →chicsten Lokal der Stadt) in der einen, das Glück in der andere Hand. Was will man mehr?

emmental →via

Das Emmental. Ok, Heimat einiger engstirniger Käuze, mit denen ich das Heu nicht gerade auf der gleichen Bühne habe. Aber auch eine romantische, sanfte Hügellandschaft mit traditionellen Höfen, wunderbarer Vegetation und den Alpen am Horizont. Eine kleine Wanderung im Emmental lässt alle Sorgen verschwinden, erdet und zeigt einen die Schönheit der einfachen, urchigen Schweiz. Und das ist kein Schauspiel für Touristen sondern einfach eine Gegend, wo die Uhren etwas langsamer ticken. Dass das Emmental übrigens auch Heimat zahlreicher Spitzenköche ist behaupte nicht ich, sondern zahlreiche Ratings. Also auch Kulinarisch ein Ausflug wert!

berner oberland →via

Ds Bärner Oberland isch schööö-ön… Muss ich dem noch was anfügen? Wanderungen für verschiedenste Ansprüche, wunderbare Skigebiete und einer der berühmtesten Berge der Welt: nein, nicht das →Jungfraujoch,  sondern der →Niesen. Kaum ein Berg kann behaupten so oft von Künstlern interpretiert worden zu sein wie der Niesen. Paul Klee und Ferdinand Hodler malten ihn, von all den Lokalkünstlern ganz zu schweigen.

Bern →via

Bern. Die Hauptstadt der Schweiz. Ein Weltkulturerbe. Brücke zwischen Romandie und Deutschschweiz, Randregionen und Urbanität. Die einzige Stadt der Schweiz, die wirklich ein →autonomes Zentrum beherbergt und wahrscheinlich die einzige Stadt der Welt, durch welche ein türkisfarbener Fluss fliesst, der zum Baden einlädt. Schon die Zugseinfahrt am Bahnhof mit Blick über die Stadt, das Münster und die Kuppeln des Bundeshauses, hin zu den schneebedeckten Alpen ist immer wieder wunderbar. Und dann diese Freundlichkeit! Die Menschen nehmen sich Zeit, sind entspannter als, lächeln. Feinste Restaurants unter den Lauben (unbedingt ausprobieren: →Les Terroirs) laden zum Essen und Trinken ein, die Aare lockt zum Plantschen und meine Freunde und ich geniessen scheinbar endlose Stunden.

Das sind meine Lieblingsorte des Kantons. Natürlich gibt es noch mehr zu entdecken. Beispielsweise Biel – ein Schmelzpunkt der Kulturen, der oft unterschätzt wird (ich zumindest bin grosser Fan davon), zahllose Täler, die alle einen eigenen Charakter haben, viele versteckte Seelein etc. Verrate mir, was du am Kanton Bern liebst und was deine Lieblingsorte sind! Und teile und like meinen Post um der ganzen Schweiz zu zeigen, wie wunderschön diese Region ist.

Zwischen allen Kommentaren verlose ich →Toblerone-Schokolade. Die wird schliesslich auch im Kanton Bern produziert. Da fragt sich eigentlich, warum sie noch den schönsten Kanton suchen, wenn sie doch schon mittendrin wohnen…

2 Comments

  • Reply
    Conny
    22. Juni 2015 at 19:35

    Bern sieht ja total schön aus! Ich würd so gerne in einer Stadt wohnen, die mit Bergen umgeben ist! :)

    Liebe Grüße!
    http://floralchaos.blogspot.com

  • Reply
    Silberdistel
    25. Juni 2015 at 08:54

    Toller Post, ich bin auch aus Thun.. und kann mich deiner Schwärmerei nur anschliessen.. obwohl ich seit 10 Jahren in Zürich lebe und arbeite

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    not all those who wander are lost