Lebensart persönlich Selbstliebe

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SAG UND: AKZEPTIERE UND LEBE DEINE VIELFALT

Vereinfachen, Definieren und Limitieren. Darin sind wir Menschen gut. Logisch, sonst könnten wir die Komplexität der Welt und auch die Tiefer der unterschiedlichen Charakteren kaum fassen. Trotzdem: das entweder oder denken bei anderen schränkt nicht nur diese ein, sondern auch dich. Warum bitte schön, kann nicht jemand blond und gut in Mathe sein? Warum sollten Frauen von Natur aus schüchtern sein? Warum kann eine Schwäche nicht auch eine Nische und somit eine Chance sein? Und warum sollte jemand, der A sagt, immer auch B sagen?

Genau dies ist die Message der neuen Venuskampagne, die für einmal weniger um göttliche Rasuren, sondern um die Vielschichtigkeit der Frau geht. Aber seht selbst:


Sag Und statt Oder, dies die Quintessenz der Kampagne. Und das beginnt bereits bei dir selber. Akzeptiere deine Verschiedenheiten, Stärken und Schwächen. Lebe deine Leidenschaften, verfolge deine Interesse und pflege dich genau so, wie es dir gefällt. 

Einfach mal zu akzeptieren, dass weder die Welt noch du noch ich noch sonst jemand schwarz-weiss ist, macht das Leben einfacher. Wenn du weder dich noch andere am ersten Eindruck festnagelst und in eine enge Schublade stopfst, wirst du nicht nur interessante Menschen kennen lernen sondern auch viel entspannter mit anderen Meinungen und Lebensweisen umgehen können und ein abenteuerlicheres Leben führen.

Ich bin beispielsweise ein Mensch, der je nach Situation anders reagiert. Bin ich mit jemandem vertraut, wirke ich schnell energisch und überzeugend, fühle ich mich unwohl oder bin ich mir meiner Rolle nicht bewusst oder gewachsen, halte ich mich im Hintergrund und bin ruhig. Lange habe habe ich versucht, mich mehr „in den Griff zu bekommen.“ Den goldenen Mittelweg zu finden und mich in einige Situationen zu einer Aussage zu zwingen und in anderen Situation dafür aufs Maul zu hocken. Natürlich hat das nicht geklappt und mein Frust darüber wurde noch grösser. Irgendwann habe ich akzeptiert, dass es (bei mir) einfach normal ist, dass je nach Situation ein anderer Charakterzug dominiert.

Zudem bin ich teilweise so impulsiv, dass ich am liebsten schon gestern mein Leben komplett geändert hätte und kaum auf Veränderungen warten kann. Anderseits brauche ich Ruhe und kann mich nicht einmal für Kleinigkeiten entscheiden. Und dass ich heute etwas sage und morgen bereits an das Gegenteil glaube, gehört leider auch zu den etwas anstrengenderen Ausprägungen meines Charakters. Dafür habe ich aber gelernt, andere nicht für ihren Zickzack-Kurs zu verurteilen. Im Gegenteil: ich plädiere fürs Ausprobieren und ins kalte Wasser springen. Auch wenn du nach einem Jahr sagst: dieser Job, diese Wohnung, dieser Beziehung sind doch nicht so toll, bist du um so viel Erfahrung reicher, als wenn du einfach dem immer gleichen Trott gefolgt wärst.

Die Angst vor Versagen, Verlust oder Verlieren bremst und limitiert so viele unserer Entscheidungen.

Dabei sind die Risiken, nüchtern betrachtet, gerade im einem reichen Land wie der Schweiz doch relativ klein. Das absolut Schlimmste was hier finanziell geschehen könnte, wäre in die Sozialhilfe abzurutschen. Natürlich ist dies kein Traumszenario und eine belastende und schwierige Situation. Sich deswegen aber mit einer Arbeit zu begnügen, die einen nicht gefällt und schon beim Aufstehen die Laune verdirbt, ist in meinen Augen mindestens gleich belastend. Trotzdem wagen die wenigsten, ins Blaue raus zu kündigen und folgen lieber jedem Tag den gleichen Trott statt sich nach einem wirklich spannendem Job umzusehen. Dabei wäre doch der Gewinn bei einem erfolgreichen Jobwechsel enorm: Spass im Alltag und generell mehr Zufriedenheit.

Bei Beziehungsfragen ist es nicht anders. Natürlich ist es immer schwierig, sich aufs Glatteis der Gefühle zu begehen und zu sich und anderen ehrlich zu sein. Ja, man kann ausrutschen, einbrechen und viel verlieren. Doch stattdessen in einer Situation festzustecken, wo Gefühle unterkühlt, einseitig oder unausgesprochen sind, macht auch niemanden – dich schon gar nicht – glücklich. Wenn du dir hier den nötigem Freiraum und Mut gibst, wird das nicht nur dir sondern auch deinem Umfeld langfristig mehr als gut tun.

Am traurigsten ist es zuzusehen, wie gesellschaftlicher Druck und zuwenig Selbstvertrauen Menschen hindern, ihre Träume zu verwirklichen. So hart es auch tönt: Du bist und bleibst dein einziger, stetiger und grösster Cheerleader. Glaubst du nicht an dich, deine Talente und deine Schönheit, wirst du nie deine Sehnsüchte realisieren  und glücklich werden.

Sage ja zu dir, deinen Vielfältigkeit, deinen Stärken und Schwächen. Lasse dich nicht einengen, weder von Fremden, deinen Umfeld noch von dir selber!

1 Comment

  • Reply
    Kiss & Make-up
    15. Dezember 2015 at 12:19

    Very inspiring. I too sometimes feel numbed and held back by certain fears.

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    not all those who wander are lost