Lebensart Wohnen

9 Ideen um dein Leben zu vereinfachen

9 Ideen um dein Leben zu vereinfachen

Vielleicht hast du dir fürs neue Jahr gross Effizienz auf die Fahne geschrieben. Oder du hast beschlossen, dich endlich mehr um dich selber zu kümmern, getreu dem Motto «Do more of what makes you happy.» Oder du gehörst einfach zur grossen Mehrheit der Menschen, die viele Alltagsaufgaben ungern machen und sie so lange aufschieben, bis sie zu einem Stressfaktor werden. Egal was dein Ansporn ist, den Alltag zu vereinfachen: Meine Ideen sind keine Weltneuheiten, dafür aber einfach, schnell & schmerzlos umsetzbar und der Mehrwert sofort spürbar!

Organisation

1. Räume deine Apps auf

Schnell mal Tinder ausprobieren, die öV-App von Barcelona runterladen oder ein weiteres Sport-App testen: Unsere Handys strotzen nur so von Apps, die wir nicht (mehr) nutzen, und sind oft so unübersichtlich organisiert, dass man das, was man braucht, kaum findet. Alte Apps zu deinstallieren und die Apps nach Themen zusammenzufassen und Shortcuts sinnvoll zu belegen, fordert zwar einen Initialaufwand, spart dafür langfristig Nerven und Zeit.

2. Setze Reminder für Entsorgungstermine

In meiner alten WG vergassen wir teilweise wochenlang, Papier und Karton zum richtigen Zeitpunkt auf die Strasse zu stellen. Lange gab ich hierfür der typischen WG-Dynamik die Schuld, und erst als ich alleine wohnte und die Termine immer wieder vergass (und sich Papierberge stapelten), realisierte ich, dass das Problem ein anderes war: Das Merken dieser unregelmässigen Termine hat keine Priorität in meinem Leben. Logo, wenn interessiert es schon, wann das Papier abgeführt wird oder den Karton gesammelt wird? Mich jedenfalls nicht! Die Lösung dafür ist so simpel wie funktionierend: Entweder das App der Stadt runterladen, welches durch Push-Benachrichtigungen an die Termine erinnert oder die Termine einfach in seinen digitalen Kalender eintragen und die Erinnerung entsprechen den eigenen Präferenzen (12 oder 24 Stunden vor Abfuhr) einstellen und plötzlich ist das Problem keines mehr und belastet weder Hirn noch Balkon.

3. Initiiere Ausflüge und Anlässe

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich war und bin teilweise ein passiver Zeitgenosse. Will jemand was unternehmen, bin ich immer zwar dabei, aber selber organisieren – No Way! Viel zu kompliziert und zu aufwendig! Doch irgendwann habe ich beschlossen, dass das so nicht weitergeht und ich auch für die kleinen Highlights Verantwortung übernehmen muss und will. Wie das geht? Ich überzeuge meine Mama für Snow’n’Rail, fahre mit einer Freundin spontan ins Tessin oder schlage konkrete Hotels und Orte für Miniferien vor (und buche sie dann auch). Die Folgen? Ich erlebe generell mehr und habe erst noch mehr Spass dabei. Klar, es gibt immer Potenzial nach oben und ich könnte noch viel mehr initiieren, aber ein Anfang ist gemacht. Übrigens ist Organisieren viel weniger kompliziert und aufwendig, als ich lange gedacht habe.

einfach-wohnen

Zuhause

4. Ersetze Objekte durch Digitales

Die CD-Sammlung kannst du verkaufen und dafür Spotify nutzen, die Bücher verschenken und auf ein Kindle umsteigen. Natürlich MUSST du nicht digital werden, wenn du die Dinge aber einfach behaltest, obwohl du sie nie nützt, brauchen sie Platz ohne Mehrwert zu generieren. Steigst du auf Onlinedienste um, kannst du auch gleich noch deine sperrige Musikanlage durch schöne, moderne Boxen ersetzen und das Bücherregal bietet plötzlich Platz für all die Sachen, die immer irgendwie im Weg rumstehen. So einfach und platzschaffend geht aufräumen heute.

5. Kaufe Praktisches in schön

Ich liiiiebe schöne Dinge und eine Wohnung nach meinem Geschmack! Und weil ich mit Dingen, die mir gefallen, sorgfältiger umgehe und mir der Gebrauch damit mehr Freude macht, versuche ich wann immer möglich, Nutzgegenstände in schön zu kaufen. Zudem braucht man mit schönen Nutzgegenständen kaum Deko, weil ja eh schon alles so hübsch wirkt.

6. Weniger Deko = schnelleres Putzen

Die Rechnung ist einfach: Je weniger rumsteht, desto weniger gibt es abzustauben. Zudem können freie Flächen einfach mit dem Staubsauger geputzt werden und aufwendiges abwischen entfällt. Schon länger habe ich deshalb meinen Schmuck in Schubladen organisiert und die Deko auf Blumen, Kerzen und wenige Objekte reduziert. Statt Schnickschnack gestalte ich die Wände durch Farbe und Bilder schön und suche mir Textilien (Bettbezüge, Kissen, Küchentücher und Frotteewäsche), die mir gefallen. Zudem freue mich auf den Februar, wann ich offene Regale durch Schränkchen und ein Sideboard ersetzte. Türen schaffen Stil, Ordnung und sorgen meistens dafür, dass der Platz dahinter effizient genutzt werden kann.

Geld

7. Zahle alles auf einmal

Wenn immer möglich zahle ich grosse Rechnungen auf einmal, statt in Raten. Das mache ich auch mit der alljährlichen Krankenkassenrechnung, wobei ich so erst noch von ein paar Prozent Skonto profitieren kann. Nebst den paar Prozent sparen, muss man so auch nur einmal dran denken und das ganze e-Banking-Zeugs viel weniger oft zusammensuchen.

8. Daueraufträge und LSV

Dank Daueraufträgen und LSV (Last-Schrift-Verfahren) flattern nur noch selten Rechnungen ins Haus und Zahlungsfristen werden immer eingehalten. Dadurch gewinne ich nicht nur Zeit und spare Nerven, sondern brauche auch weniger Papier und habe die Finanzen easy im Griff, weil vieles gleich nach Lohnerhalt automatisch abgebucht, bezahlt und gespart wird.

9. Kaufe Aktionen

Damit meine ich nicht, dass du kopflos den Sale shoppen solltest, aber dass du beispielsweise die Nahrungsmittel wählst, die gerade runtergesetzt sind (natürlich nur, solange sie deinen Qualitätsansprüchen genügen) und auch mal grössere Mengen kaufst, wenn Produkte Aktion sind, die du oft und gerne nutzt. Um zu sparen, kaufe ich beispielsweise gerne das Schweizer Gemüse im Migros, welches gerade in Wochenaktion ist oder bestelle bei →Le Shop Bestellungen gleich ein, zwei Karton runtergesetzter Wein, statt immer für jede Flasche ins Coop zu rennen und den vollen Preis zu zahlen. Das sorgt für mehr Geld im Portemonnaie und für Abwechslung auf dem Teller – jede Woche ist was anderes Aktion – und weniger Aufwand, weil ich durchs zweimonatliche Bestellen ein paar Sachen immer Vorrat habe und ich es nicht mühsam nach Hause schleppen muss.

Mit welchen Mitteln und Tricks vereinfachst du dein Leben? Ich freue mich auf Ideen und darauf, Neues auszuprobieren!

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